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Neuer Wohnraum/ Arbeitsplatz

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Tür
Arbeit

Kurz vor unsere Abfahrt aus Deutschland hat Schleppo nicht nur ein äußeres Makeover bekommen, sondern auch ein Inneres. Denn nach drei Jahren seit dem Umbau und fast zwei Jahren Vollzeit-Vanlife haben wir festgestellt, wo wir nachbessern müssen.

Wir haben festgestellt, dass die bisherige Aufteilung uns zu wenig Möglichkeit gab, Wohnen, Stauraum und Arbeiten miteinander zu verbinden. Daher haben wir uns für eine selbstgebaute Wohnlandschaft entschieden. Natürlich in einem Hauruck-Verfahren eine Woche vor unserem Reisestart.

Wir haben die Couch, unseren Esstisch und unsere Regale entsorgt. Das ist praktisch der komplette linksseitige Bereich nach dem Bett und dem Bad gewesen. Anschließend haben wir die Wand nochmal neu mit 5 cm dicken Styropor gedämmt. Aus 40 x 40 mm breiten Holzbalken und MDF-Platten haben wir uns ein 90 cm hohes Podest gebaut. Hierunter ist unser neuer Stauraum entstanden. In 18 Euro-Kisten
in drei verschiedenen Größen haben wir nun Platz für Kleidung, Werkzeug und Vorräte. Für die schönere Optik haben wir aus den MDF-Platten Schwebe-Schiebetüren gebaut. Jede zweite davon haben wir mit weißer Folie überklebt um den Raum nicht zu dunkel werden zu lassen.

Und auch der kleine Sizilianer hat am Ende des Podestes seinen Platz gefunden. Hier kann er sich auf sein Hundebett zurückziehen und von vielen Knochen träumen. Vor seinem Bereich haben wir natürlich keine Holztür gemacht, sondern nur einen Vorhang.

Damit das Podest auch wirklich eine Wohnlandschaft wurde haben wir für die gesamte Fläche Auflagen bestellt. (Wir haben übrigens immer noch nicht genug über das Vanlife gelernt und sie in einem hellen Farbton bestellt…). Hinter den Auflagen blieb ein Platz von ca 50 cm übrig, der als Ablage für unsere beiden SUPs dient. Hochkant passen sie genau in diese Lücke.

Ein Arbeitsplatz ist für uns sehr wichtig. Unser Sohn soll in Ruhe seine Aufgaben machen können und auch wir brauchen einen Platz, an dem wir unsere Projekte voranbringen können. Wir haben auf unseren Reisen gemerkt, dass es schön ist, einen Platz außerhalb des Esstisches dafür zu haben, wo unter Umständen auch mal Arbeitsmaterialien liegen bleiben können. Dies ist ein Luxus, an den wir vorab nicht gedacht haben.

Daher haben wir ein 1 m langes Brett mit Winkeln an die Wand geschraubt. Um einen besseren Sitzkomfort zu haben, haben wir einen halbrunden Ausschnitt aus dem Brett gesägt. Wir können also ganz flexibel unseren Arbeitsplatz auf der Couch ausklappen und dort arbeiten. Der Arbeitstisch wird aber auch für Lego-Welten oder Kartenspiele regelmäßig genutzt.

Der Umbau der linken Schleppo-Seite hat ca 900 Euro und vier Arbeitstage gekostet.